Sehr geehrte Eltern,

sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

das Robert-Koch-Institut (RKI) hat verschiedene Länder und Regionen als Risikogebiete eingestuft.

Sollten Sie aus einem dieser Länder/Regionen wieder nach Deutschland eingereist sein,

muss ihr Kind am 1. Schultag zwingend eine negative Corona-Testbescheinigung bei der Klassenleitung vorlegen.

gez. Zander

Schulleiter

Sevgili veliler,

Robert-Koch-Institut (RKI)  bazı ülkeleri riskli bölge olarak ilan etti.

Bu bölgelerde tatil yapıp Almanya’ya döndüyseniz eğer, çocuğunuz 1. okul gününde negatif Corona testini sınıf öğretmenine göstermelidir.

gez. Zander

Schulleiter

 

 


Beurlaubung von Schülerinnen und Schülern, die mit Angehörigen in häuslicher Gemeinschaft leben, bei denen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht


Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht, so kann eine Beurlaubung durch die Schulleiterin oder den Schulleiter schriftlich erfolgen. Die Beurlaubung kann bis längstens zum 31. Juli 2020 (Ende des Schuljahres 2019/2020) ausgesprochen werden.  Die Beurlaubung kann jederzeit durch eine schriftliche Erklärung seitens der Eltern – oder bei Volljährigkeit durch die Schülerin oder den Schüler selbst – aufgehoben werden.
Voraussetzung für die Beurlaubung der Schülerinnen und Schülern ist, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt. Ist der Schulleiterin oder dem Schulleiter diese Vorerkrankung bereits bekannt, so kann von der Vorlage des Attestes abgesehen werden; in diesem Fall ist das Bekanntsein der Vorerkrankung in der schriftlichen Befreiung kurz zu vermerken. Die Schülerin oder der Schüler ist in der Beurlaubung auf mögliche schulische Folgen aufgrund der Beurlaubung hinzuweisen (z.B. Erbringung von Prüfungsleistungen).


 

 

Organisatorisches zum Präsenzlernen

Den ersten Tag haben wir gemeinsam gut geschafft! Morgen geht´s weiter: 08.30 Uhr Schulbeginn!

Der Präsenzunterricht für den Jg. 10 ist verpflichtend. Nur Schülerinnen und Schüler, die einer Risikogruppe (bestimmte Vorerkrankungen oder Infektion mit dem Corana-Virus) angehören, können schriftlich durch die Erziehungsberechtigten bzw. die Eltern entschuldigt werden.

Ihr werdet gezielt in kleinen Gruppen von 10 bis 12 Personen von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern auf die Abschlussarbeiten in Deutsch, Mathematik und Englisch vorbereitet.

Jeden Tag werden 2 Fächer für jeweils 2 Stunden unterrichtet. Dazwischen findet eine 30-minütige Hofpause statt. Für alle Schülerinnen und Schüler besteht die Verpflichtung, im Schulgebäude Masken oder Tücher zu tragen, die Nase und Mund sicher bedecken.

Der Schultag beginnt an den darauffolgenden Tagen um 8.30 Uhr und endet jeweils um 13.00 Uhr.

Ein regulärer Schultag sieht dann ab Freitag, 24.04.2020 wie folgt aus:

08.30 - 10.30 UhrLernen in einem Fach, z.B. Englisch 
10.30 - 11.00 UhrHofpause 
11.00 - 13.00 UhrLernen in einem anderen Fach, z.B. Deutsch 
   

Weil aufgrund der besonderen Infektionsgefahr nicht alle eure bisherigen Kurslehrer*innen Präsenzunterricht erteilen dürfen, gibt es Vertretungslehrkräfte, die den Unterricht in der Schule durchführen:

Lehrkräfte- & Raumplan - Hier klicken!

Infos vom Schulministerium: Hier!

 

 


Abschlussarbeiten

Statt Zentralen Abschlussarbeiten (ZP-10) werdet ihr nun Abschlussarbeiten schreiben, die eure Lehrerinnen und Lehrer für euch erstellt haben. Sie werden ähnlich wie die ZP-10 aussehen. Die Inhalte sind  von euren Lehrerinnen und Lehrern allerdings so gewählt, dass nur Inhalte vorkommen, die tatsächlich auch im Unterricht behandelt worden sind. Das ist die Idee der Landesregierung und hat mit der Schulschließung der letzten Wochen zu tun.

Die Termine für die Abschlussarbeiten werden euch rechtzeitig bekannt gegeben. Voraussichtlich liegen sie an den Tagen an denen auch die ZP´s gelegen hätten.


Hygiene und Infektionsschutz

Die Räume der Schule sind dafür vorbereitet, dass ihr die Abstandsregel und die Handwaschhygiene einhalten könnt.

In den Räumen muss von euch eine Atemschutzmaske getragen werden. Jede/r bringt eine eigene Maske mit. Selbstgenähte Masken sind erlaubt.

Wenn ihr krank seid, bleibt ihr bitte zu Hause und lasst eure Eltern wie gewohnt im Sekretariat anrufen, um euch zu entschuldigen. Solltet ihr krank in die Schule kommen, müssen wir euch wieder nach Hause schicken.

In diesem Sinne: Bleibt oder werdet gesund! Wir freuen uns, euch am Donnerstag wiederzusehen!


 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Die Osterferien enden dieses Wochenende. Wir hoffen, dass es allen gut geht. Ab Montag beginnt wieder die Schule.


Die Jahrgänge 5 bis 9 werden ab kommenden Montag, den 20.04.2020, neue Aufgaben in unserem IServ-Portal finden. Diese Jahrgänge werden also bis zum 3. Mai auf jeden Fall weiter zu Hause für die Schule arbeiten müssen.

Neues Arbeitsformat: montags abrufen - donnerstags abgeben (gilt ab Montag, den 27.04.2020)

  • Ab Montags werden die Aufgaben für die einzelnen Jahrgänge und Klassen bis spätestens 09.00 Uhr in IServ eingestellt sein.
  • Bis jeweils donnerstags müssen die Schülerinnen und Schüler die bearbeiteten Aufgaben an die Lehrerinnen und Lehrer zurück schicken.

Der Jahrgang 10 erhält ab Donnerstag ein Lernangebot in der Schule.  Genauere Informationen erhaltet ihr hier.


Aktuelle Informationen des Ministeriums gibt es hier.


Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern mit ihren Familien einen guten Start in eine weiterhin besondere (Schul-) Zeit!

Th. Zander, Schulleiter


 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Grundlage des gestern gefassten Beschlusses der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder plant das Ministerium für Schule und Bildung eine vorsichtige und gestufte Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Nordrhein-Westfalen.

Wie dies im Einzelnen geschehen soll, möchte ich Ihnen in Ergänzung zu der 13. SchulMail vom gestrigen Mittwoch erläutern:

I. Schrittweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs

Die gestrige Entscheidung macht es möglich, dass nach entsprechenden Vorbereitungen der Schulbetrieb zunächst für Schülerinnen und Schüler aus Abschlussklassen ab Donnerstag, 23. April 2020, wiederaufgenommen wird. Dabei geht es an allen weiterführenden Schulen um Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen sowie die Vorbereitung auf Abschlüsse. Dazu sollen zunächst die Lehrerinnen und Lehrer vom 20. April 2020 bis einschließlich 22. April 2020 Vorlauf erhalten, um die organisatorischen und alle weiteren notwendigen Voraussetzungen für den Schulbetrieb schaffen zu können.

Die Grundschulen hingegen bleiben aufgrund der gestern getroffenen Vereinbarungen zunächst noch geschlossen.

Sollte die Entwicklung der Infektionsraten es zulassen, dann sollen sie allerdings schrittweise ab dem 4. Mai 2020 geöffnet werden – vorrangig für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4, um diese Kinder so gut wie möglich auf den im Sommer bevorstehenden Wechsel auf die weiterführenden Schulen vorzubereiten.

II. Schulorganisatorische Rahmenbedingungen

1. Hygiene

Gemäß § 36 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz besteht die Pflicht, in Schulen die Einhaltung der Infektionshygiene in einem Hygieneplan festzulegen. Einen Musterhygieneplan finden Sie im Bildungsportal unter:

www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/800-Muster-Hygieneplan/index.html

Weitere Handlungsempfehlungen zum Einsatz von Lehrerinnen und Lehrern – insbesondere in Prüfungssituationen – sowie das weitere an Schule tätige Personal werden vom Betriebsärztlichen Dienst (B·A·D GmbH) zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus werde ich Ihnen in Kürze weitere Handlungsempfehlungen zur schulischen Hygiene unter Pandemiebedingungen übermitteln, die von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene gemeinsam mit dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin erarbeitet wurden.

2. Raumnutzungskonzept

Aus Gründen eines fortdauernden Infektionsschutzes ist damit zu rechnen, dass auf absehbare Zeit die Klassen und Kurse nicht in der ursprünglichen Größe unterrichtet bzw. auf Prüfungen und Abschlüsse vorbereitet werden können, sondern dass zumindest eine Teilung der Lerngruppen erforderlich sein wird.

Die dreitägige Vorlaufzeit vom 20. April 2020 bis zum 22. April 2020 gibt die Gelegenheit, in den Schulen Raumnutzungskonzepte zu entwickeln, die einen ausreichenden Abstand bei der Benutzung der einzelnen Räume sowie der Verkehrsflächen und Pausenhöfe sicherstellen. Es empfiehlt sich ein abgestimmtes Vorgehen mit dem Schulträger.

3. Planung des Personaleinsatzes

Die außergewöhnlichen Umstände für den Schul- und Unterrichtsbetrieb in den kommenden Wochen erfordern besondere Planungen zum Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer. Als Folge der Pandemie ergeben sich erhöhte Krankenstände. Zudem bringt Covid-19 besondere Risiken für bestimmte Personengruppen mit sich. Ich werde Ihnen zum Umgang mit den damit verbundenen Fragen weitere Informationen übermitteln.

4. Schülerbeförderung

Ein weiteres Thema, das mit der Wiederaufnahme des Schulbetriebs in engem Zusammenhang steht, ist die Schülerbeförderung. Die Frage einer infektionsschutzrechtlich zulässigen Benutzung von Bussen und Bahnen gehört jedoch nicht zum Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Schule und Bildung.

Mit dem dreitägigen organisatorischen Vorlauf vom 20. April 2020 bis zum 22. April 2020 und einer sehr klaren Definition der zunächst erwarteten Schülergruppen können wir jedoch immerhin zur Planungssicherheit konstruktiv beitragen, so dass die zuständigen Stellen ausreichende Kapazitäten schaffen können.

III. Fortsetzung und Ausweitung der Notbetreuung

Solange es gerade für die jüngeren Schülerinnen und Schüler keinen geregelten Unterricht geben kann, wird das bewährte Notbetreuungsangebot in den Grundschulen und den weiterführenden Schulen insbesondere für die Jahrgangsstufen eins bis sechs aufrechterhalten.

Es soll zudem ab dem 23. April 2020 um weitere Bedarfsgruppen erweitert werden, um auch denjenigen Eltern ein Angebot machen zu können, die aufgrund des Wiedereinstiegs wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Hierzu werden Sie rechtzeitig weitere Informationen erhalten.

IV. Schulform- und bildungsgangbezogene Regelungen

1. Regelungen für Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs

Unter Berücksichtigung der verfügbaren räumlichen Kapazitäten und des Personaleinsatzkonzeptes sind in den Berufskollegs mit Blick auf die jeweils nächsten Termine der zentralen und dezentralen Abschlussprüfungen sowie des schriftlichen Teils von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und zuständigen Stellen zur Vorbereitung die Schülerinnen und Schüler nachfolgender Gruppen im Zeitraum vom 23. April 2020 bis 4. Mai 2020 prioritär zu beschulen:

1. Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums, die ihre Vorabiturklausuren als Voraussetzung für die Zulassung zum Zentralabitur noch schreiben müssen.

2. Schülerinnen und Schüler im Abschlussjahrgang der Fachklassen des Dualen Systems, die vor der Berufsabschlussprüfung und/oder der FHR-Prüfung stehen sowie alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Bildungsgänge, die vor dezentralen Prüfungen zu Berufs- oder Weiterbildungsabschlüssen und zum Erwerb von FHR- oder AHR stehen und die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen des Beruflichen Gymnasiums.

3. Schülerinnen und Schüler im Abschlussjahrgang der Fachklassen des Dualen Systems und den Klassen der Ausbildungsvorbereitung bzw. der einjährigen Bildungsgänge der Berufsfachschule Anlage B mit Blick darauf, dass diese mit den Noten des Abschlusszeugnisses die Vergabe eines Schulabschlusses erreichen können.

2. Abiturprüfungen

Ebenfalls ab dem kommenden Donnerstag, 23. April 2020, sollen die Abiturientinnen und Abiturienten in den allgemeinbildenden Schulen Gelegenheit bekommen, sich gezielt auf die Abiturprüfungen vorzubereiten. Dabei geht es jedoch nicht um die Wiederaufnahme des Unterrichts nach Stundenplan. Vielmehr sollen sie in ihren jeweiligen Prüfungsfächern noch einmal gezielte Lernangebote bekommen. Die Wahrnehmung dieser Angebote ist freiwillig. Schülerinnen und Schüler, die sich zuhause auf ihre Prüfungen vorbereiten wollen, können das tun, müssen sich aber bei ihrer Schule abmelden.

Die Verschiebung der Abiturprüfungen um drei Wochen gibt zudem jenen Schülergruppen, die aufgrund der Schulschließungen noch nicht alle Leistungsnachweise für die Zulassung zu den Abiturprüfungen erbringen konnten – also noch nicht alle so genannten Vorabiturklausuren geschrieben haben – Gelegenheit, das nachzuholen.

Für angehende Abiturientinnen und Abiturienten aus dem Kreis Heinsberg, deren Schulen ja bereits länger geschlossen waren, werden zudem unter Nutzung auch der zentralen Nachschreibetermine für die Abiturprüfungen individuelle Lösungen angestrebt.

3. Zentrale Prüfungen 10 (ZP 10)

In den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen sollen mit Priorität die Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden, die im Sommer den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder den Mittleren Schulabschluss erwerben können. Auch hier ist die bestmögliche Vorbereitung das Ziel.

Da auch diese Klassen aus Gründen des Infektionsschutzes voraussichtlich geteilt werden müssen, wird die Wiederaufnahme des Unterrichts allerdings auch für diese Schülerinnen und Schüler keine Rückkehr zum „Normalbetrieb“ bedeuten, sondern vielfach mit einem Wechsel von Lehrkräften und einem den schulischen Verhältnissen anzupassenden Unterrichtsangebot in möglichst allen Unterrichtsfächern, vorrangig aber in den Kernfächern, verbunden sein.

Aufgrund der unterschiedlich weit gediehenen Vorbereitungen der Schülerinnen und Schüler wollen wir in diesem Jahr auf eine Prüfung mit landeseinheitlich gestellten Aufgaben verzichten. An deren Stelle soll eine durch die Lehrkräfte der Schule zu erstellende Prüfungsarbeit treten. Diese orientiert sich einerseits an den inhaltlichen Vorgaben für die ZP 10, nimmt aber andererseits auch stärker auf den tatsächlich erteilten Unterricht Bezug – stärker, als das bei zentralen Prüfungen möglich ist. Diese Prüfungsarbeiten können dann auch zu einem späteren Zeitpunkt als dem für die ZP 10 vorgesehenen ersten Prüfungstag, 12. Mai 2020, geschrieben werden.

Hierzu bedarf es einer Änderung der rechtlichen Vorschriften, die kurzfristig zu erfolgen hat.

4. Förderschulen

Auch in den Förderschulen soll ab Donnerstag, 23. April 2020, mit Blick auf die Abschlussklassen der Unterricht grundsätzlich wieder aufgenommen werden. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler in den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung, soweit sie sich auf schulische Abschlüsse vorbereiten.

Im Übrigen bleiben die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung vorerst geschlossen. Schülerinnen und Schüler dieser Schulen benötigen zum einen oftmals ergänzende pflegerische und therapeutische Angebote, die besonderen Hygienemaßnahmen unterliegen; zum anderen ist es den Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer Disposition nicht immer in ausreichendem Maße möglich, die in Corona-Zeiten notwendigen Regeln einzuhalten.

5. Lernen auf Distanz

Das Ruhen des Unterrichts hat alle am Schulleben Beteiligten, Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern von jetzt auf gleich in eine Situation versetzt, in der Unterricht am gleichen Ort zur gleichen Zeit nicht mehr möglich war. Vieles, was im gewohnten Unterricht gut funktioniert hat, konnte nicht fortgesetzt werden. Dennoch war von Anfang an klar, dass die Schulen ihren Schülerinnen und Schülern Lernangebote machen sollten. Unsere Lehrkräfte sind hervorragend ausgebildet und sie wissen am besten, wie sie Lernprozesse anregen und organisieren müssen. Dafür hat es in den letzten Wochen viele gute Beispiele gegeben. Wir sind froh, dass wir in diesen Zeiten auf die Expertise unserer Lehrkräfte zurückgreifen können, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich für das besondere Engagement an dieser Stelle zu bedanken.

Je näher wir uns auf das Schuljahresende zubewegen, desto drängender werden auch die Fragen nach der Bewertung der Lernangebote. Wir haben im Rahmen unserer FAQ-Liste und auch im Rahmen der 9. Schulmail hervorgehoben, dass die während des Ruhens des Unterrichts bearbeiteten Aufgaben keiner Leistungskontrolle oder -bewertung unterliegen. Knüpft der Unterricht nach Wiederbeginn an die bearbeiteten Aufgaben an, so können Leistungen, die dann, auch infolge des häuslichen Arbeitens, aus dem Unterricht erwachsen, bewertet werden.

Für die jetzt anstehende Phase der Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs werden wir darauf hinwirken, dass gute Leistungen, die während des Lernens auf Distanz erbracht worden sind und noch erbracht werden, auch zur Kenntnis genommen werden und in die Abschlussnote im Rahmen der Sonstigen Leistungen im Unterricht miteinfließen können. Nicht erbrachte oder nicht hinreichende Leistungen hingegen werden nicht in die Zeugnisnote einbezogen. Wir berücksichtigen hierbei den Umstand, dass es in dieser Zeit individuelle Situationen geben kann, die dazu führen, dass Aufgaben nicht so erledigt werden können wie es im Präsenzunterricht ggf. möglich gewesen wäre. In diesen Fällen werden Lehrkräfte vor allem gezielt beraten und unterstützend aktiv werden, auch hinsichtlich geeigneter Strategien, um Lernziele dennoch zu erreichen.

Es gilt auch weiterhin beim Lernen auf Distanz, Augenmaß zu bewahren.

V. Lehrerausbildung

Das Ruhen des Unterrichts an Schulen hat auch Folgewirkungen für die Lehrerausbildung. Lehramtsstudierende sowie Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sollen nach Möglichkeit keine Nachteile für ihr berufliches Fortkommen aus der Corona-Krise haben – und wir brauchen mehr denn je neu einzustellende Lehrkräfte.

Mit dem geplanten Bildungssicherungsgesetz und Verordnungsregelungen soll es dem Ministerium und den Hochschulen (nach regionalen Gegebenheiten) für das Jahr 2020 ermöglicht werden, Anforderungen an die Dauer und Ausgestaltung der Praktika im Lehramtsstudium zu modifizieren.

Einstellungen neuer Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter wird es wie geplant zum 1. Mai 2020 geben; das Einstellungsverfahren in den Bezirksregierungen wird formal weitestgehend flexibilisiert. Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Hochschulprüfungen noch abschließen müssen, können zudem notfalls noch im Juni nachrücken.

Schließlich werden zum Abschluss der Ausbildung, im Rahmen der Zweiten Staatsprüfungen, modifizierte Unterrichtspraktische Prüfungen im Laufe des Mai vorgesehen, um möglichst Einstellungen in den Schuldienst noch in diesem Schuljahr zu ermöglichen. Hierzu ist im Rahmen der Kultusministerkonferenz am 2. April 2020 beschlossen worden, auch „andere Prüfungsformate bzw. Prüfungsersatzleistungen“ zuzulassen und die Abschlüsse gegenseitig anzuerkennen. Aus dem aktuellen Prüfungszyklus in Nordrhein-Westfalen seit Februar 2020 stehen von rund 3.800 Prüfungen noch knapp 850 Prüfungen aus. Diese waren vom Landesprüfungsamt zunächst für Ende April neu terminiert worden und sollen jetzt im Mai in veränderter Form durchgeführt werden; hierbei werden die bereits geleisteten Planungen und Vorbereitungen der Kandidatinnen und Kandidaten zugrunde gelegt. Der Vorbereitungsdienst der betroffenen Lehramtsanwärterinnen und -anwärter und das Beamtenverhältnis auf Widerruf verlängert sich automatisch mit einer Verschiebung der Prüfungstermine.

VI. Unterstützung bei der Rückkehr in den schulischen Alltag

Die Rückkehr in den schulischen Alltag unter Beibehaltung besonderer Regeln und Vorsichtsmaßnahmen ist für alle Beteiligten eine Herausforderung. Sie sollten daher auch die psychosozialen und möglichen krisenhaften Aspekte im Blick behalten. Um Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen hierbei nachhaltig zu unterstützen, hat die Landesstelle für Schulpsychologie und Schulpsychologische Krisenintervention ein umfassendes Unterstützungskonzept erarbeitet, das Ihnen ab sofort unter

schulpsychologie.nrw.de/schule-und-corona/schule-und-corona.html

zur Verfügung steht.

Folgende Unterstützungsangebote stehen konkret bereit:

·Wiederaufnahme des Schulbetriebs – der erste Tag: Beispielplanung für eine Klassenleitungsstunde und für den Ablauf des ersten Tages

·Leitfaden: Eine FAQ-Handreichung mit zentralen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Schulbetriebs ergeben, beantwortet aus schulfachlicher und schulpsychologischer Sicht

·Video-Clips: kurze Videobeiträgen mit Antworten zu zentralen Fragen, die die Schulgemeinschaft bewegen

·Sicher durchs Abitur: Tipps für Abiturientinnen und Abiturienten, um sicher, stark und gesund durchs Abitur zu kommen

·Schulisches und schulpsychologisches Krisenmanagement: Konkrete Hinweise auf Basis des Notfallordners zum schulischen und schulpsychologischen Krisenmanagement

·Telefonische Beratung: Beratungsangebot der Schulpsychologischen Beratungsstellen und des Schulischen Krisenbeauftragten

Wegen der weiterhin dynamischen Entwicklung der Lage sowie der Ankündigung der Bundeskanzlerin, am 30. April 2020 erneut mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten zu beraten, planen wir diese Schritte zunächst nur bis zum 4. Mai 2020.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter, Staatssekretär (Schulministerium NRW)


 

 

Beratung im Home-Office


Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

durch das Corona-Virus ist unsere Schule zurzeit geschlossen. Hinzu kommt nun auch noch der eingeschränkte Aufenthalt draußen.

Das bedeutet für euch und für Sie, dass ihr/Sie viel Zeit zu Hause im teilweise engen Raum verbringen müsst/müssen. Das könnte bei einigen zu Problemen führen, für die ihr/Sie vielleicht Lösungen braucht/brauchen.

Da sich das gesamte Beratungsteam der Schule im Homeoffice befindet, bieten wir euch, liebe Schüler*innen und Ihnen, liebe Erziehungsberechtigte, trotzdem ein offenes Ohr an. Ihr könnt /Sie können sich wie immer jederzeit vertrauensvoll per Mail an uns wenden. Bitte schreibt/schreiben Sie auch eure/Ihre Telefonnummer dazu, damit wir uns bei dir/Ihnen melden können.

Hier unsere Mail-Adressen:

Sandra Schulz (Sozialpädagogin): sch.hgg@herbert-grillo-gesamtschule.eu

Peter Müller (Sozialpädagoge): mup.hgg@herbert-grillo-gesamtschule.eu

Carola Kirschner (Beratungslehrerin Abt. I): kir.hgg@herbert-grillo-gesamtschule.eu

Filiz Briem (Beratungslehrerin Abt. II): bri.hgg@herbert-grillo-gesamtschule.eu


Auch das SV-Team ist immer für euch da, und Ihr könnt euch vertrauensvoll an uns wenden. Schreibt uns einfach eine Mail, wenn euch etwas beschäftigt. Und wenn ihr wollt, schreibt noch eure Telefonnummer dazu, damit wir euch schneller erreichen können.
Ann Kathrin Bauroth (SV Lehrerin) bau.hgg(at)herbert-grillo-gesamtschule(dot)eu
Irmin Vincenz (SV Lehrer)vin.hgg(at)herbert-grillo-gesamtschule(dot)eu


Das Frauenbüro der Stadt Duisburg bietet unter der folgenden Adresse ebenfalls verschiedene Hilfestellen an:

Duisburger Frauen-Wegweiser von A – Z

www.duisburg.de/frauenbuero


Weitere Hilfestellen:

https://www.caritas-duisburg.de

https://www.wildwasser-duisburg.de


Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Duisburg:

von Montag bis Freitag: von 10:00-16:00 Uhr unter 0203/88792

per Email unter schulpsychologie@stadt-duisburg.de


Erziehungsberatungsstelle des Instituts für Jugendhilfe:

Telefon 0203/3019860 oder per Email unter institut-jugendhilfe@stadt-duisburg.de


 

 

Seit dem 18. März 2020 bieten die Schulen in NRW insbesondere für die Klassen 1 bis 6 eine sog. Notbetreuung an. Wo ein Ganztagsangebot besteht, ist ab sofort auch eine Betreuung aller Schülerinnen und Schüler bis in den Nachmittag sichergestellt. Dies gilt unabhängig davon, ob das jeweilige Kind einen Ganztagsplatz hat.

Ein Anspruch auf diese Notbetreuung besteht bislang, wenn beide Elternteile im Bereich sog. kritischer Infrastrukturen arbeiten, sie dort unabkömmlich sind und eine Kinderbetreuung durch die Eltern selbst nicht ermöglicht werden kann. Einen Anspruch haben auch Alleinerziehende mit einer beruflichen Tätigkeit im Bereich kritischer Infrastrukturen.

Ab dem 23.März 2020 wird die bestehende Regelung erweitert: Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.

Link zum Formular: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Antrag-auf-Betreuung-eines-Kindes-waehrend-des-Ruhens-des-Unterrichts.pdf

Wenn Sie einen entsprechenden Bedarf anmelden müssen, schicken Sie den Antrag bitte per Mail an die Schule.


 

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

Ab Montag, den 16.03.2020, schließen die Schulen in NRW bis nach den Osterferien. Das hat die Landesregierung  am Freitag, 13.03.2020, entschieden. Informationen des Schulministeriums finden sie hier: 

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Presse/

Pressemitteilungen/2020_17_LegPer/PM20200313_Schulschliessung/index.html

SchülerInnen, die am Montag in die Schule kommen, werden so schnell wir möglich wieder nach Hause geschickt. Die LehrerInnen sind am Montag und Dienstag noch vor Ort.

Grundsätzlich freuen wir uns, wenn die SchülerInnen die Lektüren / Bücher, die derzeit in der Schule gelesen werden, zu Hause lesen und weiter bearbeiten. Auch im IServ-Netz (Bitte anklicken!)der Schule finden sich bald zahlreiche Aufgaben und Lernangebote, die von den SchülerInnen bearbeitet werden können. Erinnern Sie als Eltern Ihre Kinder daran, in der Zeit bis zu den Osterferien täglich für die Schule zu lernen. Unterstützen und helfen Sie ihnen, wenn möglich, dabei.

Kinder in den Jahrgängen 5 und 6, die unbedingt eine Betreuung brauchen, können mit ihren Eltern am Montag und Dienstag in die Schule kommen. Dort werden sie zunächst betreut und über Betreuungsmöglichkeiten in den nächsten Wochen beraten. Hier gibt es ausführliche Informationen der Stadt zur Betreuung.

Die Abschlussprüfungen Jg. 10 werden von den Lehrerinnen und Lehrern vorbereitet und werden rechtzeitig stattfinden.

Für das Schülerbetriebspraktikum, das am Montag beginnen soll, gilt bisher folgendes:

  • Manche Betriebe haben bereits den Schüler*innen abgesagt.
  • Manche Eltern möchten nicht, dass ihre Kinder am Montag mit dem Praktikum beginnen. Es gilt: Letztlich entscheiden in dieser Situation die Eltern.
  • Manche Schüler*innen möchten (mit dem Einverständnis der Eltern) das Praktikum antreten: Momentan sollte das Praktikum nicht angetreten werden! 

Bitte besuchen Sie täglich diese Homepage der Schule. Wir werden Sie hier auf dem Laufenden halten und über Neuigkeiten informieren!

Bitte bewahren Sie Ruhe - nehmen Sie zu Behörden wie dem Gesundheitsamt nur dann Kontakt auf, wenn es unbedingt notwendig ist. In der Regel handeln  Ihre Hausärzte überaus verantwortungsvoll und besonnen. Die Schließung der Schulen ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, um die Infektionsraten möglichst niedrig zu halten und die öffentlichen Systeme nicht unnötig zu belasten, damit Menschen, die schwer erkrankt sind, gut betreut werden können. Dazu gehört auch, dass jegliche Form von Panikmache über die soziale Medien unbedingt unterlassen werden muss. Bitte handeln Sie so zu Ihrem Schutz, dem der Kinder und der Stellen, die derzeit versuchen, die Bevölkerung so gut wie möglich zu schützen.

Bleiben Sie gesund!

Th. Zander, Schulleiter


 

 

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Wer gut informiert ist, kann ruhig und besonnen reagieren und das richtige tun. 

Deshalb gibt es hier einige Informationen zur aktuellen Lage.

Informationen im Internet zur aktuellen Lage in unserer Stadt und in NRW finden sich hier:

Informationen der Stadt Duisburg mit aktuellen Updates  

Informationen des Schulministeriums NRW

Westdeutscher Rundfunk - WDR

Bleiben Sie und bleibt gesund!

Thomas Zander, Schulleiter 

 

Wichtige Hygieneregeln!

  • Husten und Niesen in den Ärmel,
  • Waschen der Hände – mindestens 20 Sekunden – vor Kontakt der Hände zu Mund und Augen,
  • Waschen der Hände – mindestens 20 Sekunden – vor dem Essen und Trinken,
  • Vermeiden von Händeschütteln und Umarmungen,
  • Taschentücher nur einmal benutzen und benutzte Tücher möglichst schnell in einem Mülleimer (wenn vorhanden mit Deckel) entsorgen.

Nähere Informationen erteilt u.a. das Robert-Koch-Institut  (RKI)