Vielfalt ist unsere Stärke!


Die Herbert Grillo-Gesamtschule ist ein Ort, an dem…

… wir eine Kultur des respektvollen und wertschätzenden Umgangs miteinander pflegen,

… wir gemeinsam und professionell individuelle Lern- und Persönlichkeitsentwicklungen der Schülerinnen und Schüler ermöglichen,

… wir die Räume und die Zeit so gestalten, dass Lernen, Arbeiten, Gemeinschaft und Persönlichkeitsentwicklung gelingen.


  • Wir verstehen unsere Schule als einen Ort, an dem alle lernen, arbeiten und Gemeinschaft üben.
  • Gemeinsam pflegen wir eine Kultur des respektvollen und wertschätzenden Umgangs miteinander und üben diese beständig und miteinander ein.
  • Die Lehrerinnen und Lehrer, das pädagogische Personal, die Eltern sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule ermöglichen jedem einzelnen Schüler und jeder einzelnen Schülerin eine individuelle Lern- und Persönlichkeitsentwicklung.
  • Daran arbeiten wir alle gemeinsam und sehen es als unsere Aufgabe, dies so professionell wie möglich zu tun.
  • Den Rahmen, in dem dies geschieht, nämlich Raum und Zeit, gestalten und entwickeln wir alle so, dass Lernen, Gemeinschaft und Persönlichkeitsentwicklung gelingen.

 

Unser Leitbild noch etwas ausführlicher: Vielfalt ist unsere Stärke

 


 

 

 

 

Erste Überlegungen für ein neues Schulkonzept der Herbert Grillo- Gesamtschule unter Berücksichtigung der Öffnung von Schule im Stadtteil Marxloh

Zusammenarbeit und Kooperationen mit Partnern im Sozialraum

Um ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen sowie Teilhabe, Integration und Bildungschancen innerhalb der Stadtgesellschaft zu verbessern, wird Lernen als Gesamtprozess verstanden. Es geht nicht um isolierte Wissensvermittlung, sondern darum, möglichst viele Lernanlässe in der Lebenswirklichkeit zu finden. Ein aktives Netzwerk von Fachleuten, Vereinen, Verbänden, Initiativen, Familien und Unternehmen aus dem ganzen Stadtteil ist ebenso wichtig wie systematisierte Abläufe und verbindliche Absprachen von Fachbereichen und Institutionen. Das Verständnis und die Berücksichtigung der gegenseitigen Abhängigkeit von Bildung und Sozialem als nicht getrennte Bereiche sehen wir als Voraussetzung zur Verbesserung der Chancen für Bildung und Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen innerhalb des Stadtteils Marxloh.

Immer größer werdenden Herausforderungen durch z.B. Inklusion, Einwanderungen und Flüchtlingskindern erfordern eine Unterstützung und Fortführung durch entsprechende Rahmenbedingungen, die eine Ganztagsschule im Stadtteil Marxloh zur Erweiterung ihrer Lern- und Förderangebote sowie zur nachhaltigen Verbesserung von Bildung und Erziehung braucht.

Pädagogischer Konsens ist die Erziehung der Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichem und selbstständigem und teamorientierten Lernen, Leben und Arbeiten zur Verbesserung ihrer Leistungen (Zukunftschancen).

 

Lebensraum Schule

Die Kinder und Jugendlichen sollen ihre Schule im Stadtteil als Lebensraum wahrnehmen, in dem sie sich wohlfühlen und gerne und erfolgreich lernen. Das geschieht durch

  • eine Gestaltung von Gebäude und Außenanlagen, mit der sich die Jugendlichen identifizieren und als einen Ort des gemeinsamen Lebens verstehen
  • Schaffung von Räumen für bestimmte Nutzungen: Fachräume, Medienräume, Labore, Werkstätten, Arbeitsräume für Fachkräfte

Hierzu gehört auch die Mensa, die eine Verpflegung im Ganztag gewährleisten und einen attraktiver Aufenthalts- und Begegnungsort für die Schülerinnen und Schüler darstellen soll. Ein Konzept, das den Ansprüchen im schulischen Ganztag gerecht wird, ist ein Entwicklungsziel.

 

Der Ganztag

Das längere gemeinsame Lernen ist durch den Ganztag rhythmisiert und weist viele Facetten auf.  Es wirkt positiv auf die kognitiven, sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklungen der Kinder und intensiviert die Gesundheitsförderung. Lernzeiten, Lebensplanung und Berufswahlorientierung und finden Raum und Zeit. Kompetenzorientierung und individuelle Förderung haben einen hohen Stellenwert.

Eine lern- und schülergerechte Rhythmisierung sowie eine Verzahnung von Unterricht und erweiterten Lern- und Freizeitangeboten wird vorgenommen. Zum Ganztagsangebot gehören Arbeitsgemeinschaften, begleitete Lernzeiten, Klassenstunden (Verfügungsstunden), Mittagspausenangebote, Übermittagsbetreuung, Projekte, Schülerfirmen, Herausforderungen und Fördermaßnahmen.

Jeden Morgen vor Unterrichtsbeginn sorgt das Ganztagsteam für ein gesundes Frühstücksangebot, das von der Firma REWE gesponsort wird.

So erweitert der Ganztag das Lernen von Fachinhalten, ermöglicht soziales Lernen, fördert individuelle Interessen, stärkt besondere Fähigkeiten und Talente. Er forciert einen friedlichen, freundlichen und wertschätzenden Umgang der Beteiligten miteinander.

Dies geschieht inArbeitsgemeinschaften, die sowohl von eigenen als auch von außerschulischen Fachkräften kompetent begleitet werden:

     

    Durch Öffnung der Schule in den Stadtteil sowie Verortung und Ansiedlung der Workshops im Campus-Marxloh bereichern sie mit ihren Partnern durch ihre Spezifität und Angebotsvielfalt das Leben, Lernen und Arbeiten der Menschen generationsübergreifend im bunten Stadtteil Marxloh.        

    Außerschulische Partner in großer Anzahl können mit kleinen Gruppen oder auch mit Einzelnen arbeiten. Sie zeichnen sind nicht nur durch ihre spezielle Fachkompetenz und ihren Blick auf die Kinder und Jugendlichen außerhalb des Unterrichts aus, sondern können durch ihr Verhalten auch als Vorbild bei der Persönlichkeitsbildung dienen. (Kommunikationsfähigkeit, Höflichkeit, Freundlichkeit, Konfliktfähigkeit, Pünktlichkeit …). Dies wiederum hat eine   positive Auswirkung auf die Zukunft im Berufs- und Privatleben.

    Neben der Werkkiste, Mabilda, Jungs e.V, dem Petershof, der AWO, der Lebenshilfe, dem Stadtsportbund, dem MSV sind diverse Kursleiter über die „Kurbel“ als Träger im gebundenen Ganztag beschäftigt. Der AG-Bereich wird von der Herbert Grillo-Stiftung unterstützt.

    Einige schulische Partner engagieren sich auch bei folgenden schulischen Aktivitäten, die ihren besonderen Schwerpunkt in Demokratie-Schulung und Respekttraining haben:

    • Politik AG: „Politische Partizipation von Jugendlichen im Zusammenarbeit mit „Aktuelles Forum“
    • SV-Arbeit
    • Erinnerungskultur
    • Time-Out-Raum
    • Soziales Lernen findet regelmäßig, aber auch in Projekten wie z.B. in Klassenprojekte, Themenwochen, Projekten zur Berufswahl statt.Im Unterricht hat Soziales Lernen eine feste Verankerung im wöchentlichen Stundenplan, das von Sozialpädagogen und Klassenlehrern begleitet wird.

     

    Unterrichtsentwicklung und Ganztag

    Soziale Lernangebote oder Angebote aus dem Ganztag sind auf unterschiedliche Art mit dem Unterricht verzahnt. Auch hier nimmt die Einbindung außerschulischer Partner einen immer größer werdenden Raum ein.

    Ziel ist es, außerschulische Partner unterrichtlich einzubinden und ihre Angebote im  Jahresverlauf so zu platzieren, dass projektorientiertes Lernen fächerübergreifend möglich ist. Die Partner finden so einen festen Platz in der Jahrespartitur der einzelnen Jahrgänge, wie z.B.

    • Mabilda/Jungs e.V.: Teambuilding (Jg.5), Selbstbehauptung und Anti-Gewalttraining (Jg.6),    Gesundheitstage (Jg. 7)
    • Haus im Hof: von Liebe, Sexualität bis zur Schwangerschaft, Konfliktberatung (Jg. 6,8 und 10)
    • Pro Familia: Beratung Jg.9
    • Bauerhof: Tiere in der Umgebung (Jg.5)
    • Emscher Genossenschaft: Wasser am Schulgelände (Jg. 7)
    • Recyclinghof: Rohstoffverwertung (Jg. 8)
    • Zahnarzt: Zahngesundheit (Jg.5)
    • Polizei: Prävention (Jg. 5, 7, 9)

    Ebenfalls in unterrichtliche Vorhaben eingebunden sind diverse Partner aus der Berufsorientierung, wie z.B. die Werkkiste.

     

    Unterricht und Organisation:

    Team-Kleingruppenmodell

    • wenig Lehrer im Jahrgang
    • wöchentliche Teamsitzung
    • fachbezogener Austausch
    • gemeinsame Unterrichtspartiturarbeit

    Unterrichtsentwicklung

    • Förderung des selbstständigen Arbeitens und der Eigenverantwortlichkeit
    • Förderung von Teamarbeit
    • Gemeinsame Erstellung von Materialien, Tests und Bewertungskonzepten durch die Fachgruppen
    • Konzeptentwicklung Freies Lernen (FL) in Jg. 5-7
    • Konzeptentwicklung Selbstständiges Lernen (SeLe) in Jg. 8

    Talentscouting in Kunst, Musik, Darstellen und Gestalten

    Fachkonferenzarbeit

    • Curriculum
    • Standardsicherung
    • Konkretisierung der Bausteine
    • Entwicklung von Unterrichtsmaterial

    Medienkonzept

    Digitale Medien spielen an unserer Schule eine große Rolle: Wir verfügen über zwei EDV-Räume, viele mobile Engeräte (Laptops und Tablet-PC), Internetanschluss in jeder Klasse und eine Datenplattform (IServ), die von allen Lernenden und Lehrenden vielfältig genutzt werden kann. Eine Schülerfirma (Tec-Now) pflegt die Räume, Geräte und die Datenplattform. Alle Fachkonferenzen arbeiten regelmäßig daran, Lerninhalte und -formen digital bereit stellen zu können.

    Sprachförderung

    • Duisburger Sprachstandstest
    • AK Sprache
    • AK Durchgängige Sprachbildung
    • Fortbildungen
    • Kooperation mit KI
    • Sprachfördersprechstunde für Lehrende

    Inklusion / Gemeinsames Lernen

    • Steuergruppe-Inklusion
    • Entwicklung eines tragfähigen Inklusionskonzepts
    • Gemeinsame (Konzept-) Arbeit mit Sonderpädagogen
    • Fortbildungen
    • Kooperation mit KI (Kommunales Integrationszentrum)
    • Integrationshelfer
    • BuS-Klasse (Beruf u. Schule)

    Sprach-Seiteneinsteiger

    • 3 Internationale Vorbereitungsklassen (IVK)
    • Kooperation mit KI
    • Kooperation mit den IKB (Interkulturelle Berater)

     

    Beratung

    Beratungwird zuallererst durch die Klassenleitungen gewährleistet. Darüber hinaus steht ein kompetentes und vernetztes Team der Abteilungsleitungen mit Sozialpädagogen und Beratungslehrkräften den Lernenden, den Eltern und Lehrkräften zur Verfügung. Das multiprofessionelle Team-Berufsorientierung ergänzt das Beratungsangebot.

    • Schullaufbahnberatung
    • Lebenshilfe und -planung
    • Konfliktberatung
    • Berufsberatung